Wie gesund ist Kresse wirklich? Sorten, Wirkung und warum frisch angebaut einen Unterschied macht

Wie gesund ist Kresse wirklich? Sorten, Wirkung und warum frisch angebaut einen Unterschied macht

Kresse wächst auf Fensterbanken, landet auf Broten und landet schneller im Müll als man denkt. Fast jeder kennt sie. Wenige wissen wirklich, was sie kann.

Die Antwort auf „Ist Kresse gesund?" ist ja, aber sie hängt stärker als bei den meisten Lebensmitteln daran, wie frisch das ist, was auf dem Teller landet.

Hier erklären wir, was Gartenkresse von Brokkolikresse unterscheidet, was frische Kresse im Vergleich zu Supermarktkresse wirklich bringt und wie einfach es ist, beides selbst zu beurteilen. Bei Our Greenery beschäftigen wir uns täglich mit genau dieser Frage, weil wir Systeme bauen, mit denen Menschen Kresse und andere Microgreens zu Hause frisch anbauen können.

Kurz und direkt: Gartenkresse (Lepidium sativum) ist eine nährstoffreiche Pflanze, die sich schnell anbaut und vielseitig in der Küche verwendbar ist. Brokkolikresse ist eine andere Pflanzenart mit ähnlichem Ruf, aber einem intensiveren Nährstoffprofil und einem milden, leicht nussigen Geschmack. Beide gelten als gesund. Was jedoch den größten Unterschied macht, ist der Zeitpunkt zwischen Ernte und Verzehr. Wer Kresse selbst anbaut und direkt erntet, hat die größte Kontrolle über beides.

Kresse selbst anbauen: ohne Aufwand, ohne Vorkenntnisse

Wer Kresse frisch erntet, weiß genau, was auf dem Teller landet. Unsere Microgreen Pads für Gartenkresse wachsen auf der Fensterbank oder im Raumgarten, in wenigen Tagen, ohne Erde, ohne Erfahrung.

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Inhaltsverzeichnis

Was ist Kresse überhaupt?

Der Begriff „Kresse" wird für mehrere Pflanzen verwendet, die botanisch kaum etwas miteinander zu tun haben. Für den Alltag sind drei relevant:

Gartenkresse (Lepidium sativum) ist die Kresse, die die meisten kennen: die kleinen grünen Sprossen auf dem Frühstücksbrot, im Supermarktregal oder auf der Fensterbank. Sie wächst schnell, schmeckt leicht scharf und würzig und braucht weder Erde noch viel Platz.

Brokkolikresse (Brassica oleracea var. italica) ist eine andere Pflanze. Sie wird aus Brokkolisamen als Microgreen gezogen, schmeckt mild und leicht nussig und gilt wegen ihres hohen Gehalts an Sulforaphan als besonders nährstoffreich. Im Handel ist sie seltener zu finden, lässt sich aber sehr gut zu Hause anbauen.

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus) ist ebenfalls essbar, aber eine vollständig andere Pflanzengattung. Sie wird häufig verwechselt, hat jedoch einen anderen Geschmack und eine andere Verwendung.

Name Botanischer Name Geschmack Typische Verwendung Anbau zu Hause
Gartenkresse Lepidium sativum Leicht scharf, würzig Brot, Suppen, Salate, Sandwiches Sehr einfach, wächst in wenigen Tagen
Brokkolikresse Brassica oleracea var. italica Mild, leicht nussig Salate, Smoothies, Bowls, Topping Einfach, ideal als Microgreen
Kapuzinerkresse Tropaeolum majus Pepprig, leicht süß Dekorativ + essbar, Salate Möglich im Topf, braucht mehr Platz

Ist Kresse gesund? Was wir wirklich wissen

Gartenkresse gilt als nährstoffreiche Pflanze. Sie enthält Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, darunter Vitamin C, Vitamin K und verschiedene Senföle, die ihr den typisch scharfen Geschmack geben.

Was das im Alltag bedeutet, hängt aber stark davon ab, wann zwischen Ernte und Verzehr wie viel Zeit vergangen ist. Frisch geerntete Kresse enthält ihre Inhaltsstoffe in vollem Umfang. Kresse, die Tage im Supermarktregal oder im Kühlschrank stand, hat dieses Fenster bereits hinter sich.

Das ist kein Argument gegen gekaufte Kresse. Es ist ein Argument dafür, zu verstehen, was man eigentlich isst und warum der Erntezeitpunkt bei Kresse mehr zählt als bei vielen anderen Lebensmitteln.

Wichtig: Kresse ist ein Lebensmittel, kein Medikament. Sie kann Teil einer ausgewogenen, frischen Ernährung sein. Heilsversprechen sind fehl am Platz und werden hier keine gemacht.

Gartenkresse vs. Brokkolikresse: Was ist der Unterschied?

Die Frage, was Gartenkresse von Brokkolikresse unterscheidet, ist eine der meistgestellten rund um das Thema Kresse. Die kurze Antwort: Sie sehen ähnlich aus, gehören beide zur Familie der Kreuzblütengewächse, sind aber verschiedene Pflanzen mit verschiedenen Geschmacksprofilen und leicht unterschiedlichen Nährstoffprofilen.

Gartenkresse Brokkolikresse
Pflanzenfamilie Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) Kreuzblütengewächse (Brassicaceae)
Anbau Fensterbank, kein Wasser nötig, schnell Einfach als Microgreen, auf der Fensterbank
Geschmack Mild scharf, frisch Mild, leicht nussig
Im Supermarkt Häufig verfügbar Selten, kaum im Handel
Für Eigenanbau Sehr gut geeignet Sehr gut geeignet als Microgreen
Besonderheit Klassiker, schnell erntereif Hoher Sulforaphan-Gehalt

Gartenkresse und Brokkolikresse im Vergleich

Für den unkomplizierten Alltag, also Frühstück, Salat, Suppe oder Sandwich, ist Gartenkresse die zugänglichere Wahl. Brokkolikresse hat ihren Platz in der modernen Küche und bei Menschen, die ihr mildes, nussiges Aroma und ihr intensives Nährstoffprofil schätzen.

Brokkolikresse selbst anbauen — frisch, einfach, nährstoffreich

Brokkolikresse ist im Supermarkt kaum zu finden — aber zu Hause in wenigen Tagen erntereif. Unsere Microgreen Pads für Brokkoli wachsen ohne Erde direkt auf der Fensterbank und liefern frische Sprossen mit hohem Sulforaphan-Gehalt.

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Kresse, die wirklich frisch ist

Supermarktkresse steht oft Tage nach der Ernte im Regal. Wer zu Hause anbaut, erntet direkt vor dem Essen und merkt den Unterschied.

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Welche Kresse ist die gesündeste?

Eine eindeutige Antwort gibt es nicht, und wer sie behauptet, vereinfacht zu stark.

Gartenkresse und Brokkolikresse enthalten beide Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Brokkolikresse wird oft wegen ihres Sulforaphan-Gehalts hervorgehoben, einem sekundären Pflanzenstoff, der in der Forschung Aufmerksamkeit bekommt. Was einen größeren Einfluss hat als die Sorte selbst, ist der Zustand der Kresse zum Zeitpunkt des Verzehrs.

Frisch geerntete Gartenkresse schlägt tagelang gelagerte Brokkolikresse. Frisch geerntete Brokkolikresse schlägt tagelang gelagerte Gartenkresse. Das Prinzip ist dasselbe.

Wer sich tiefer mit den Unterschieden zwischen einzelnen Kressesorten beschäftigen möchte, findet in unserem ausführlichen Leitfaden zu Kressesorten eine detaillierte Übersicht.

Supermarktkresse vs. selbst angebaut: Was ändert sich wirklich?

Der Unterschied zwischen Supermarktkresse und selbst angebauter Kresse ist weniger eine Frage der Sorte als eine Frage der Zeit. Wer selbst anbaut, weiß genau, wann geerntet wurde, nämlich gerade eben.

Supermarktkresse Selbst angebaute Kresse
Erntezeitpunkt Unbekannt, oft Tage zurück Direkt vor dem Essen
Frische Variiert Maximal, du erntest selbst
Kontrolle Keine Vollständig
Verpackung Plastikschale Keine
Verfügbarkeit Abhängig vom Supermarkt Täglich, auf der Fensterbank
Abfall Häufig, oft geht etwas weg Minimal, du erntest nur, was du brauchst

Wie viel Kresse am Tag macht Sinn?

Eine offiziell empfohlene Tagesmenge für Kresse gibt es nicht. Kresse ist ein Lebensmittel, keine Nahrungsergänzung, keine Dosis.

In der deutschen Alltagsküche wird Kresse typischerweise als frische Garnitur verwendet: eine kleine Handvoll auf Brot, als Topping auf Suppen oder eingestreut in Salate. Das ist eine sinnvolle, alltagstaugliche Menge, ohne dass man anfangen muss zu wiegen oder zu zählen.

Kresse in der Küche verwenden: Alltagsideen

Wer Kresse täglich frisch erntet und täglich verwendet, hat automatisch die beste Voraussetzung dafür, dass das, was auf dem Teller landet, auch tatsächlich frisch ist.

Kann man Kressesamen essen?

Kressesamen werden traditionell zur Anzucht verwendet, aus ihnen wächst die Kresse, die man dann erntet und isst. Die Samen selbst haben einen intensiveren, schärferen Geschmack als die Sprossen und werden in manchen Küchen als Gewürz eingesetzt.

Als Microgreen-Pad oder Anzuchtsystem ist der Samen der Ausgangspunkt, nicht das Endprodukt. Wenn du unsicher bist, welche Samen für welche Verwendung geeignet sind, schau direkt auf der Produktseite nach oder kontaktiere uns bei Our Greenery, wir helfen gerne weiter.

Kresse selbst anbauen: Was du wirklich brauchst

Gartenkresse und Brokkolikresse gehören zu den unkompliziertesten Pflanzen, die man zu Hause anbauen kann. Sie brauchen kein Erdreich, keine Gartenerfahrung und keinen grünen Daumen.

Was sie brauchen: etwas Licht, regelmäßiges Wässern und ein paar Tage Geduld. Auf einem einfachen Anzuchtpad oder in einem kompakten Innenraumsystem wachsen sie innerhalb weniger Tage zur ersten erntereife Portion heran.

Gartenkresse ernten: frisch vom Anzuchtpad

Der Unterschied zwischen einem Kresseigel aus der Kindheit und einem strukturierten Anbausystem wie dem Raumgarten von Our Greenery ist der Unterschied zwischen einmaligem Experiment und dauerhafter, alltagstauglicher Frische. Der Raumgarten bietet Platz für mehrere Sorten gleichzeitig, Gartenkresse, Brokkolikresse, andere Microgreens, Kräuter, und macht den Anbau zur Routine statt zur Ausnahme.

Alle verfügbaren Samen und Anzuchtpads findest du im Our Greenery Shop, einschließlich der Microgreen Pads für Gartenkresse und der Microgreen Pads für Brokkolikresse.

Häufige Fragen zu Kresse

Ist Kresse gesund?

Gartenkresse gilt als nährstoffreiche Pflanze und enthält Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Wie viel davon im Körper ankommt, hängt von der Frische ab, frisch geerntete Kresse ist immer die beste Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen Gartenkresse und Brokkolikresse?

Gartenkresse (Lepidium sativum) wächst schnell auf der Fensterbank und schmeckt mild scharf. Brokkolikresse (Brassica oleracea var. italica) wird aus Brokkolisamen als Microgreen gezogen, schmeckt mild und leicht nussig und enthält einen hohen Anteil an Sulforaphan. Beide sind essbar und nährstoffreich, aber verschiedene Pflanzen.

Welche Kresse ist die gesündeste?

Es gibt keine eindeutige Antwort. Gartenkresse und Brokkolikresse enthalten beide wertvolle Inhaltsstoffe. Brokkolikresse wird oft wegen ihres Sulforaphan-Gehalts hervorgehoben. Was mehr zählt als die Sorte, ist der Frischezustand zum Zeitpunkt des Verzehrs.

Wie viel Kresse am Tag sollte man essen?

Es gibt keine offiziell empfohlene Tagesmenge. Eine kleine Handvoll frische Kresse als Teil einer ausgewogenen Ernährung, auf Brot, in Salaten oder als Topping, ist eine alltägliche und sinnvolle Verwendung.

Wie lange braucht Kresse bis zur Ernte?

Gartenkresse und Brokkolikresse gehören zu den am schnellsten wachsenden essbaren Pflanzen. Mit einem Anzuchtpad sind sie typischerweise innerhalb weniger Tage erntereif.

Ist es schwierig, Kresse zu Hause anzubauen?

Nein. Gartenkresse und Brokkolikresse brauchen keine Erde, kein Spezialwissen und keinen Garten. Sie wachsen auf der Fensterbank, mit einem einfachen Anzuchtpad oder in einem kompakten System wie dem Raumgarten von Our Greenery.

Wie gesund ist frische Kresse im Vergleich zu gekaufter Kresse?

Der wesentliche Unterschied liegt im Erntezeitpunkt. Selbst angebaute und direkt geerntete Kresse ist zum Zeitpunkt des Verzehrs frischer als Supermarktkresse, die bereits Tage nach der Ernte im Regal steht.


Kresse ist kein Trendgemüse und kein Superfood-Versprechen. Sie ist eine der zugänglichsten essbaren Pflanzen, die man kennen kann: schnell, frisch, unkompliziert. Was den Unterschied macht, ist nicht die Sorte. Es ist der Zeitpunkt zwischen Ernte und Gabel. Wer selbst anbaut, kennt diesen Zeitpunkt genau, und bei Our Greenery haben wir dafür die passenden Systeme entwickelt.

Bereit für die erste Ernte?

Der Raumgarten von Our Greenery macht Brokkolikresse, Gartenkresse und andere Microgreens zum Teil deiner Küche, sichtbar, frisch und ohne grünen Daumen.

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